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Geschichte des Pharma- und Drogistenmuseums in Wien


Das Drogistenmuseum blickt auf eine lange Geschichte zurück. Es wurde bereits im Jahr 1889 vom Verein Angestellter Drogisten Österreichs gegründet, mit dem Zweck, die Geschichte der Drogerie und das Berufsbild des Drogisten zu dokumentieren. Die Entwicklung eines vielfältigen Berufsstandes, der Heilkräutermischungen herstellte, Drogen extrahierte – ein Begriff mit damals positiver Bedeutung –, Chemikalien, Pflanzenschutzmittel und Körperpflegeprodukte verkaufte, wird anschaulich dargestellt.

Aus dem großen Sortiment, das früher in Drogerien erhältlich war, haben sich zahlreiche spezialisierte Geschäfte, wie der Fotohandel, Parfümerien sowie Farben- und Lackgeschäfte entwickelt. Die Drogerie, wie wir sie heute kennen, hat sich auf die Bereiche Wellness, Gesundheit und Schönheit konzentriert und bietet hier ein breit gefächertes Sortiment, gepaart mit Fachwissen, an.


Im Jahr 2002 übersiedelte das Museum in das Zellhofer Stiftungshaus für Drogisten im 9. Bezirk, in der Währinger Straße 14, wo die liebevoll gesammelten Exponate in stimmigen Räumlichkeiten besonders gut zur Geltung kommen. Highlights der Sammlung sind wunderschöne Naturselbstdrucke, eine umfangreiche Kräutersammlung, eine homöopathische Taschenapotheke, alte Fotoapparate, Expeditionsgeschenke des Afrikaforschers Dr. Emil Holub sowie über 2000 Fachbücher aus den Gebieten Pflanzenkunde, Chemie, Fotografie etc..